22. Mai 2024

Ikarus Augen und die Sonne

Wir wissen und spüren, dass ein direkter Blick in die Sonne unseren Augen nicht guttut. Aber warum ist das so?

Dreifaches Risiko

Das menschliche Auge ist aufgebaut wie eine Lupe. Und so wie eine Lupe mithilfe der Sonne Papier zum Brennen bringen kann, so kann diese auch unseren Augenhintergrund, hinter der Augenlupe sozusagen, zerstören.

Gefährdet sind hierbei:

  • Hornhaut und Bindehaut
  • Augenlinse
  • Netzhaut
Augenhaut & Sonne

Hornhaut und Bindehaut sind nichts Anderes als normale Haut. Sie ist am Auge nur so dünn, dass sie durchsichtig ist, und entsprechend empfindlich. Und so, wie die Sonne unsere Haut verbrennen kann, so kann dies auch mit der Augen-Haut passieren. Dies geht leider nur viel schneller, binnen Sekunden. Da das Verbrennen schmerzhaft ist, kneifen wir die Augen bei direktem Blick meist ganz schnell zusammen und tragen eine ausreichend schützende Brille: 100 % UV-Schutz.

Augenlinse & Sonne

In der Augenlinse befindet sich Flüssigkeit, damit das Auge flexibel ist. Knallt nun die Sonne direkt auf die Linse, dann trübt diese gelartige Flüssigkeit gegebenenfalls ein. Das Bild wird „angegraut“, der Kontrast verschwimmt und die Sehschärfe sinkt. Dieser „graue Star“ erfolgt per se mit dem Alter, direkte Sonnenbestrahlung kann diesen Prozess aber leider beschleunigen bzw. provozieren.

Netzhaut & Sonne

Auf der Augeninnenseite befindet sich die Netzhaut mit den Zäpfchen und Stäbchen zum Scharf- und Buntsehen. Genau hier trifft das Licht auf, um dann in elektrische Impulse umgewandelt zu werden. UV-Licht kann diesen Prozess durcheinanderbringen. Hier kann also der schlimmste Schaden entstehen, als Albtraum aller die Erblindung

Fazit

Einfach nicht direkt in die Sonne schauen! Das macht Sinn! Und weh tut es ja eh.

Foto: pixabay.de

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