22. Mai 2024

Ob Meno- oder Andropause – das geht ins Auge!

Trockene Augen haben viele Ursachen. Sie sind lästig und schmerzhaft. Und nehmen mit dem Alter – in der Meno- oder Andropause – zu.

Die Augen brennen oder jucken, sind rot. Am liebsten möchte man sie schließen. Oft hat man auch das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge. Selbst Klimpern hilft nur kurzzeitig. Trockene Augen sind so richtig unangenehm. An der Ursache kann man nur bedingt etwas ändern.

Trockene Augen sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Viel liegt das an den Lebensgewohnheiten. Drinnen ist die Luft oft trocken durch die Heizung oder die Klimaanlage. Dazu strengt die viele Bildschirmarbeit an, die unsere Augen vom Blinzeln abhält. Für Viele sind Kontaktlinsen daher gar keine Option mehr.

Auch eine Frage des Alters

Zudem tragen die Geschlechtshormone, also Östrogen und Testosteron, einen großen Anteil an der Trockenheit in den Augen. Sinken diese in der Meno- oder Andropause, werden Haut und Schleimhäute trocken – und das auch in den Augen. Nachgewiesen wurde nicht nur eine Veränderung in Zusammensetzung und Qualität der Tränen, sondern auch in der Menge. Tränenmangel!

2/3 aller Frauen sind von trockenen Augen in den Wechseljahren, der Menopause, betroffen. Die Problematik ist bei den Männern in der Andropause scheinbar weniger stark ausgeprägt. Oder Mann spricht nicht darüber!?

Vorsicht

Trockene Augen können zu einer schwankenden Sehschärfe führen, sei es beim Autofahren oder beim Lesen. Zudem kann ein fehlender Tränenfilm die Hornhaut nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgen und auch keine Abfallprodukte entsorgen. So entfallen Pflege und Schutz und es steigt das Risiko für Entzündungen.

Was tun?

Wenn man schon gegen die Ursache von trockenen Augen kaum etwas tun kann, so kann man seine Augengesundheit immerhin so unterstützen:

  • Augenpause und dabei: Blinzeln, klimpern, klappern. 
  • Raus an die frische Luft oder zumindest ausreichend lüften. 
  • Zugluft vermeiden.
  • Den Blick in die Ferne schweifen lassen.
  • Angenehmes Raumklima schaffen, ausreichend Luftfeuchtigkeit.
  • Eine Bildschirmbrille nutzen.
  • Regelmäßiger Check-Up beim Augenarzt.
  • Viel trinken.
  • Ausreichend schlafen
  • Gesund essen: Omega-3-Fettsäuren sind hier angesagt

Quelle (Foto): pixabay.de

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