23. Februar 2024

Pflege von Brille & Kontaktlinsen: Volle Reinigungskraft voraus!

Wieviel Liebe braucht die Linse?

Kontaktlinsen sind eigentlich eine ganz tolle Erfindung. Es rutscht nichts auf der Nase, es beschlagen keine Gläser… Eigentlich, denn die Pflege ist hingegen etwas aufwendiger. Ja, Kontaktlinsen brauchen ein bisschen Liebe.

Vorsicht ist geboten

So wie sich Schmutzpartikel auf den Brillengläsern absetzen, so lagern sich auch auf Kontaktlinsen aus der Luft und über den Tränenfilm Fremdpartikel sowie Fette und Proteine ab. Und die wiederum sind dann der optimale Boden für Krankheitserreger. Keine vernünftige Pflege kann bei Kontaktlinsen also richtig ins Auge gehen.

Verschiedene Optionen

Kontaktlinsenpflegemittel gibt es mit einzelnen Desinfektions-/Reinigungs- und Aufbewahrungslösungen sowie All-in-one-Varianten. Wichtig ist, dass Kontaktlinsen nach jedem Tragen desinfiziert und gereinigt werden, um danach in einer speziellen Lösung bis zum nächsten Tragen gelagert zu werden. Die Lösungen sind je nach Kontaktlinsentyp, also weich oder hart, Monats- oder „Vollzeit“-Linse, unterschiedlich. 

Oder man entscheidet sich für Tageslinsen, die nach jedem Tragen entsorgt werden. Sicher nicht die ökologischste Variante… 

Die Pflege No-Gos

Saubere Kontaktlinsen bekommt man nur mit sauberen Händen. Also: Hände waschen nicht vergessen. Aber das haben wir die vergangenen Jahre ja ausreichend geübt.

Niemals sollten weder die Linsen noch der Behälter mit Leitungswasser in Berührung kommen. Es enthält für unsere Augen schädliche Keime. Aus ähnlichem Grund sollte man die Reinigungslösungen auch nie mehrfach verwenden, denn ggf. haben sich hier Keime „ausgelagert“.

Ebenfalls wichtig ist es, die Kontaktlinsen regelmäßig vom Augenoptiker checken zu lassen.

Und wie immer gilt: Pflege-Gebrauchsanweisung beachten.

Und was macht die Brille glücklich?

Auch die Brillenpflege will gelernt sein. Und die fängt bei der Aufbewahrung an. Man sollte sein „gutes Stück“ nicht einfach so herumliegen lassen mit der Gefahr, herunterzufallen oder zerdrückt zu werden. Jeder Kontakt mit anderen Gegenständen kann – so wie auch mit Staub – zu Mikrokratzern führen. Und die zerstören im Laufe der Zeit den gewünschten Durchblick.

Aufbewahrung….

Für die Aufbewahrung der Brille gibt es so viele, so hübsche Varianten: Etuis, Schuber, Aufsteller… Da sind weder Form noch Farbe Grenzen gesetzt. Passend zur Handtasche oder passend zur Einrichtung, groß oder klein, auffällig oder schlicht…so wie die Brille selbst kann auch ein Etui zum Accessoire werden. 

Übrigens: Brillenetuis kann man für so viel mehr nutzen!

…und Pflege

Für die Pflege der Brille gibt es viel weniger Optionen, als genutzt werden. Denn das Geschirrhandtuch oder das T-Shirt sollten keine Option sein. Mikrokratzer durch winzigste Partikel sind mit dem bloßen – und erst recht nicht kurzsichtigen – Auge nicht zu erkennen. Aber sie reichen aus, um die Gläser einen Hauch weniger gläsern zu machen und so unsere Augen anzustrengen. Und ist erst einmal so ein winzig-kleiner Riss im Lack, dann wird das gesamte System anfälliger. Daher: Wehret den Anfängen! 

Daher gilt: An meine Brille lasse ich nur ein entsprechendes Mikrofasertuch. Und ab und zu ein wenig Wellness, ein Bad im Ultraschallreiniger meines Augenoptikers.

Foto: pixabay.de