23. Februar 2024

Augen zu und Prost!

Der Entspannungsrotwein am Abend, der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, der wilde Bier-Abend an der Bar, Sektchen, Likörchen & Co. sind in Mengen genossen einfach eins: Nicht gut für unseren Körper! Das zeigt sich an verschiedenen dann auftretenden Baustellen, wie auch an den Augen.

Augen geradeaus

Das wird schwierig unter Alkoholeinfluss. Zu hoch oder zu viel beeinflusst die Kommunikations-Botenstoffe im Gehirn, insbesondere im Kleinhirn. Und das koordiniert die Feinmotorik. Eine „schiefe“ Kommunikation bringt uns daher in Schieflage…der Körper schwankt, die Augen machen, was sie wollen.

Auf die Augen…

Im Normalzustand setzt das Hirn die zwei Blickfelder unserer Augen so zusammen, dass ein stimmiges, dreidimensionales Bild entsteht. Alkohol jedoch senkt die Schnelligkeit und die Exaktheit dieser Koordinationsaufgabe. So kommt es zu Miss-Ständen der zwei Einzelbilder…anders ausgedrückt: Wir sehen doppelt oder zumindest verschwommen.

Augen parallel

Das schaffen nicht alle von uns. Knapp 75 % der Bevölkerung haben einen leichten Silberblick, das sogenannte latente Schielen. Dies besagt einfach, dass die Blickachse nicht 100 % parallel verläuft. Das überbrücken die Augen normalerweise problemlos, aber unter dem Einfluss von Alkohol oder Müdigkeit, kommt die individuelle „Schräglage“ zu den oben genannten Faktoren hinzu. 

..und zu

Auch wenn wir müde sind und entsprechend angestrengt, kann es zu Doppelbildern kommen. Dann hilft kurzfristig ein häufigeres Liderklappern, um die Augen aus einer gewissen Starre aufzuwecken und den Tränenfluss anzuregen. 

Übrigens

Weder Kurz- noch Weitsichtigkeit haben einen Einfluss auf die Doppelbilder. Und umgekehrt gilt dies genauso: Alkoholkonsum beeinflusst nicht die individuelle Sehstärke. 

Foto: pixabay.de