13. April 2024

Auf die Brille, fertig, los: Clip-On! 

Früher hießen sie „Vorhänger“ und waren so ziemlich das uncoolste, was man sich rund um die Brille denken konnte. Heute heißen sie „Clip-on“ und sind das krasse Gegenteil.

Es gibt mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Modelle und Techniken an Vorhängern für die verschiedenen Bedürfnisse.

Das Standardprogramm

Viele Clip-Ons gehören bereits im Set zu einem Brillengestell gegen Fehlsichtigkeit. Dann sind die Clips getönt und verwandeln die Brille in Sekundenschnelle in eine Sonnenbrille mit weiterhin optimaler Sehstärke. Dafür werden die Clip-Ons entweder über die Gläser oder den Nasensteg vorgehängt oder – viel praktischer – per Magnet an das Gestell geklappt. So erhält man „two-in-one“, Brille und Sonnenbrille in einem. Das ist praktisch und günstig. 

Für Sportler

Einige Sportbrillen sind nicht optimal für den direkten Einschliff der Gläser. So kann es sein, dass die Wölbung des Gestells zu stark ist. Oft ist es aber so, dass die Gläser beim Sport einiges aushalten müssen. Es besteht daher eine stärkere Gefahr des Verkratzens oder des Bruches. Regelmäßig neue Gläser einzuschleifen, würde bald ein teurer Spaß. Da ist es dann sinnvoller, das optimale Schutzglas der Sportbrille genauso zu belassen. Und für die optimale Sicht wählt man dann Korrektionsadapter, die hinter die Sportbrille eingefügt werden können.

Pfiffig für Sportler sind zudem Sportbrillen mit mehreren Clip-Ons bzw. -Ins für die jeweiligen Lichtverhältnisse. Die unterschiedliche Tönung der Wechselscheiben optimiert das Sehen bei allen Bedingungen. Diese Clip-Ons sind unterschiedlich farbig, das erleichtert die Zuordnung und nutzt die per se gegebenen Farbwirkungen, z.B.:

grau                85% Tönung -> für gleißendes Licht oder Schneereflektionen

orange            50% Tönung -> bei diffusen, wechselnden Lichtbedingungen

gelb                 25% Tönung -> an trüben und nebligen Tagen 

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