Was eine Allergie mit den Augen machen kann

Neben diversen Augenerkrankungen machen uns oft auch Allergien an den Augen zu schaffen. Die Augen sind dann geschwollen, gerötet und tränen, Bläschen können sich bilden. Es juckt, es brennt, es schmerzt. Die Augen sind trocken. Fast ausschließlich sind beide Augen betroffen. Zudem gibt es typische Begleit- bzw. Hauptsymptome wie die triefende Nase, Juckreiz oder Hautausschläge.

Die allergischen Symptome sind hausgemacht durch einen körpereigenen Abwehrmechanismus. Dieser hat ein Allergen als Bedrohung für den Organismus deklariert. Deshalb bildet er Antikörper, welche das Hormon Histamin freisetzen. Und dieses Hormon ist für die genannten Symptome verantwortlich. Der Körper tut alles, um die vermeintliche Gefahr abzuwenden…durch Niesen, Triefen, Tropfen...

Typische Allergene sind Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare oder Kosmetika. Aber es gibt eigentlich nichts, was der Körper nicht falsch und fatal als Feind fehlinterpretieren kann.

Wer die genannten Symptome erkennt, sollte einen Arzt aufsuchen, primär einen Allergologen, der über einen Test die Allergie bestimmen kann. Behandelt wird dann mit einem Anti-Histaminikum, dies meist in Form von Tabletten oder konkret Augen-Tropfen. Auch eine Hypo-Densibilisierung ist möglich, um den Körper an das Allergen zu gewöhnen. Dies dauert lange und führt „nur“ bei ca. 70% zum Erfolg, aber dann dauerhaft.

Wichtig ist es zu wissen, ob man von einer Allergie betroffen ist, um dann die Auslöser möglichst zu meiden bzw. gering zu halten. Hierfür gibt es zahlreiche Tipps und Tricks, von Brille regelmäßig putzen über den Gehalt an Luftfeuchte in den Wohnräumen bis zu spezieller Bettwäsche oder Kosmetika.

Eine Allergie ist selten bedrohlich, aber sie schränkt die Lebensqualität immens ein. Warum leiden, wenn es Hilfe gibt?

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