14. Juli 2024

Grüner Star – was tun?

Der grüne Star, im Fachbegriff das Glaukom, ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in Deutschland. Bis zu eine Million Menschen sind von dieser Erkrankung betroffen. Sie verläuft häufig lange Zeit unbemerkt. Die entstehenden Schäden am Sehnerv sind dann allerdings irreversibel. 

Ursachen…

Ein Hauptfaktor für das Glaukom ist der Augeninnendruck, der regelmäßig überwacht werden sollte, um der Erkrankung vorzubeugen. Ab dem 40. Lebensjahr sollten Kontrolltermine beim Augenarzt alle zwei Jahre stattfinden, ab dem 60. Lebensjahr sogar jährlich.

…und Lösungen

Mehrere Studien konnten nachweisen, dass Sport das Risiko senkt, am „Grüner Star“ zu erkranken. Gerade Ausdauersportarten wie Radfahren, Laufen oder Schwimmen – warum nicht gleich Triathlon?! – senken den Augeninnendruck. Dieser Effekt hält – je nach Dauer und Häufigkeit der sportlichen Betätigung – bis zu mehreren Stunden an. Zudem verbessert Sport die Durchblutung, was sich auf die Blutgefäße in und um die Augen auswirkt. Auch die Stimulation von Reparaturmechanismen wird durch Sport bewirkt. Sport ist daher ein positiver Dreifacheffekt für die Augen. Leider hilft es nicht, einen bestehenden „Grüner Star“ zu verbessern, Sport ist eine Sache der Vorbeugung. 

Neben Sport hilft auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Omega-3-Fettsäuren, eine Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihre Auswirkungen zu reduzieren. Auch die Reduktion von Stress – und das bedeutet für die Augen regelmäßige Pausen – ist eine gute Vorbeugung und Erhaltungsmaßnahme. Die Pausen sollten um so regelmäßiger sein, je intensiver technische Geräte wie Bildschirme bzw. Displays genutzt werden. Die Anschaffung einer Blaulichtfilter-Bildschirm-Brille ist zudem eine sinnvolle Investition.

Foto: EASSUN Sportbrillen

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