13. April 2024

Das Sehen unter Wasser

Warum verschwimmt die Sicht unter Wasser?

Unter Wasser können wir Menschen nicht scharf sehen. Das liegt daran, dass Wasser eine höhere Dichte hat als Luft. Entsprechend wird auch das Licht anders gebrochen. Und das beeinflusst unser Sehvermögen. Unter Wasser sind wir somit alle weitsichtig(er). Abhilfe schafft hier ein Luft-Puffer in Form einer Schwimm- bzw. Taucherbrille. Dies ermöglicht uns grundsätzlich eine klare Sicht. Mit passend geschliffenen Gläsern sogar mit optimaler Sehschärfe (z.B. der VIEW SWIPE Schwimmbrillenbausatz  https://shop.optik.one/SCHWIM). Dennoch reicht auch das nicht aus, um unter Wasser genauso zu sehen wie außerhalb. Denn die Lichtbrechung beeinflusst nicht nur die Sehschärfe, sondern auch die gesehene Größe von und Distanz zu Objekten. So werden die Distanzen um etwa ¼ kürzer eingestuft, alles erscheint näher. Zudem wirken Objekte bzw. Lebewesen um circa 1/3 größer als außerhalb des Nasses. Da kann ein kleiner Memo durchaus einen Schrecken einjagen. 

Wie machen denn die Fische das?

Interessanterweise sind die meisten Fische kurzsichtig – wie stark, das ist von der Fischart abhängig. Hierzu gibt es zahlreiche Tests, die Fischbesitzer sicher bestätigen können. So reagieren Fische wohl anders, ob jemand mit freien Händen oder einer Futterdose vor dem Aquarium auftaucht. Je nach Nähe, wird von den Fischen anders reagiert.

Fische sehen somit definitiv Formen und Farben und von letztgenannten wohl auch eine größere Bandbreite als wir Menschen. Das liegt hieran: Insgesamt sind bis zu vier Farbpigmente – in den Zapfen in der Netzhaut des Auges – für das Farbsehen verantwortlich. Diese wandeln die vier Wellenlängen in Farben um. Ganz vereinfacht kann man sagen, wir Menschen können hiervon nur zwei nutzen: mittlere Wellenlängen und kurzwellige, blaue Wellenlängen. Bei Fischen hingegen können zusätzlich die Zapfen und somit auch Pigmente für ultraviolettes und langwelliges Licht nachgewiesen werden. Doppelt so viele Farben? Das muss unvorstellbar schön sein!

Ich werd´ zum Fisch

Man kann tatsächlich das Sehvermögen unter Wasser trainieren. Je früher man beginnt, je länger man trainiert, desto besser klappt es. Hierzu müssen beim Tauchen die Augen zugekniffen werden, um so auch die Pupille zu verkleinern. Das wirkt der veränderten Lichtbrechung im Wasser entgegen. 

Dass dies grundsätzlich so ist, lässt sich mit einem einfachen Trick ausprobieren. Einfach am PC einen Satz schreiben und diesen mal mit offenen und mal mit zusammengekniffenen Augen lesen. Je kleiner die Augen, desto schärfer das Bild. Kurzsichtige machen dies ganz automatisch. Sie schauen verkniffen, um besser gucken zu können. So merken übrigens auch viele Eltern, ob ihre Sprösslinge eine Brille brauchen. 

Was zeichnet die Wasserratte aus?

Wer sich gerne im Wasser aufhält, wird oft als Wasserratte bezeichnet. Der Begriff „Wasserratte“ bezeichnet kein individuelles Tierchen, sondern ist ein Sammelbegriff für verschiedene Nagetiere, die nicht miteinander verwandt sind. Aber sie sind darüber verbandelt, dass sie alle gerne im Wasser toben, baden, Zeit verbringen. Passt doch!

Foto: (VIEW) https://shop.optik.one/SCHWIM

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