23. Februar 2024

Brille macht schööön

Früher war alles anders, aber nicht unbedingt besser. So galt zum Beispiel, wer eine Brille trug, als Brillenschlange – und das war nicht als Kompliment gemeint. Aber das Nasenfahrrad von einst ist mittlerweile ein Trend-Accessoire, denn es lässt das Gesicht nicht nur klüger, sondern auch interessanter erscheinen. Und der Hammer: Schön macht sie auch noch, die Brille.

Wie schafft sie das nur?

Je nach Design der Brille verändert sie nicht nur den Gesamteindruck sondern speziell die Augen, die Nase, kaschiert Falten und Augenringe und lässt jünger aussehen. 

Das Wichtigste ist, dass eine Brille gut sitzt und zum eigenen Typ passt: konservativ oder modern, verspielt, farbenfroh, frech oder gediegen. Ein realistischer Blick hilft und die Frage: Wie bin ich oder wie will ich sein?

Wem es dabei auch wichtig ist, dass die Brille verjüngt, der sollte mutig sein bezüglich Form und Farbe. Einigen steht das, bei anderen wirkt es verkrampft. Fakt ist: Seine Brille muss man mögen! 

Unbedingt beachten

Die Brille sollte nicht nur, sondern muss harmonisch mit den Augenbrauen sein und zur Gesichtsform passen. Zudem sollten die Augen mittig durch die Brille schauen, damit sie lebendig und schielfrei erscheinen. Dies kann durch die Größe der Gläser, den Nasensteg und das grundsätzliche Fassungsdesign – also Material, Form und Größe – beeinflusst werden. 

Die Frage nach der Farbe ist schwierig. Passend zur Haut sollte sie auf jeden Fall sein, also nicht blass machen. Oft betont es die Augen, wenn die Brillenfarbe der Augenfarbe entspricht. Bei eher dezenten Augenfarben kann aber auch ein starker Farbkontrast die Augen zum Strahlen bringen. Diesbezüglich ist es hilfreich, wenn man seine potentiell neue Brille mit verschiedener Kleidung testet. Wie passt sie zum weißen Hemd für´s Büro und wie zum peppigen Pulli in der Freizeit? 

Die Augen…

Wer zu dunklen Augenringen oder gar Schlupflidern neigt, der sollte eine Brille wählen, die den oberen Augenrand betont, zum Beispiel ein Modell, welches unten randlos ist oder unten schmales Metall und oben Horn als Fassungseinband hat. Alternativ kann auch eine Brille mit dunkler Fassung gewählt werden, die die Schwachstellen überdeckt. Diese Modelle sitzen dann jedoch entsprechend klein, was nicht jedem steht. 

Eine besondere Vorsicht gilt es bei randlosen Brillen zu beachten. Sie sind zwar unauffällig und zeitlos, sie können jedoch auch leichte Schatten auf die Haut werfen, die schlimmstenfalls einen müden Eindruck hinterlassen. 

…und die Nase

Viel zu viele Menschen haben ein Problem mit ihrer Nase: zu lang, zu dick, recht knubbelig, ein Höcker an der falschen Stelle… Und genau da kann eine Brille helfen. Hierbei entscheidet der Nasensteg, wie lang und breit eine Nase wirkt. Je höher der Nasensteg sitzt, desto länger erscheint die Gute. Auffallende Stege – insbesondere, wenn sie direkt oben an der zartesten Stelle sitzen – lenken ab und lassen die Nase dadurch grader, schmaler und harmonischer erscheinen.

Fazit 

Um die Brille zu finden, die das Beste aus einem rausholt, bedarf es eines guten Optikers und eines guten Freundes. Und beide sollten zu absoluter Ehrlichkeit verdonnert werden. Dann wird das Ergebnis aber bestimmt wunderschön!

Foto: pixabay.de

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